31:26 in Verl – wir müssen an unserer Leistungsfähigkeit arbeiten
Mit einer 26:31‑Niederlage kehren wir aus Verl zurück – und diesmal liegt der Grund dafür weniger in äußeren Umständen als vielmehr bei uns selbst. Zwar mussten wir auf ein paar verletzte Spielerinnen verzichten, doch das war nicht spielentscheidend. Vielmehr konnten wir an diesem Tag nicht die Leistungsfähigkeit abrufen, die wir normalerweise zeigen. Uns fehlten Kondition, Fokussiertheit, Durchsetzungsstärke und auch die nötige Schnelligkeit, um ein intensives Regionalligaspiel über 50 Minuten auf Augenhöhe zu gestalten.
Trotzdem starteten wir ordentlich in die Partie. Die Anfangsphase war ausgeglichen, wir blieben dran und lagen nach gut zwölf Minuten nur knapp mit 6:7 zurück. Doch schon in dieser Phase merkten wir, dass wir mehr investieren mussten, um mitzuhalten. Kleine Unkonzentriertheiten, zu wenig Druck im Angriff und fehlende Konsequenz in der Abwehr verhinderten, dass wir das Spiel drehen konnten. So gingen wir mit einem 15:17‑Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild: Verl agierte wacher, schneller und entschlossener. Wir hingegen ließen zu viele einfache Aktionen zu und verloren in wichtigen Momenten die nötige Klarheit. Der Rückstand wuchs bis ins letzte Viertel auf sechs Tore an. Erst in den letzten zwölf Minuten fanden wir wieder besser ins Spiel, kämpften uns heran und zeigten, dass wir durchaus mehr können – aber es reichte nicht, um die Partie noch einmal zu drehen.
Am Ende steht ein 26:31, das unsere kämpferische Einstellung nicht komplett widerspiegelt, aber sehr deutlich zeigt, woran wir arbeiten müssen. Wir spielten intensiver und suchten die Zweikämpfe, kassierten dafür auch mehrere Hinausstellungen, doch insgesamt fehlte uns die körperliche und mentale Präsenz, um Verl ernsthaft unter Druck zu setzen.
Jetzt richten wir den Blick nach vorn: Am 14. Februar empfangen wir zuhause die JSG LIT 1912. Das Hinspiel konnten wir knapp mit 24:23 gewinnen. Mit mehr Fokus, mehr Tempo und einer deutlich höheren Grundintensität wollen wir zeigen, dass wir es besser können.

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