Mit einer Niederlage gegen den Topfavoriten der Regionalliga in die Saison gestartet
Enttäuschung nach einer kämpferisch starken Leistung
Wir sind mit großen Erwartungen in unseren Saisonauftakt gegen den TV Verl gestartet – wohl wissend, dass die Vorbereitung alles andere als optimal verlaufen war. Durch die geringe gemeinsame Trainingszeit konnten wir noch nicht die Leistungsfähigkeit abrufen, die wir uns vorgenommen hatten. Besonders in der Deckung zeigte sich, dass unsere Abläufe und Helfersituationen noch nicht stabil genug waren.
1. Halbzeit
Der Start verlief hektisch, beide Teams kamen schnell zu ersten Abschlüssen. Bereits in der 3. Minute mussten wir den ersten Gegentreffer hinnehmen. Zwar gelang uns im direkten Gegenzug ebenfalls ein Tor, doch insgesamt ließen wir in dieser Phase zu viele Chancen liegen – darunter ein vergebener Siebenmeter in der 4. Minute.
Verl nutzte unsere Unsicherheiten konsequent aus. Die Gastgeberinnen setzten auf ein schnelles Umschaltspiel und fanden immer wieder Lücken in unserer zu löchrigen Deckung. Bis zur Pause lagen wir mit 9:12 zurück – ein Rückstand, der vor allem durch fehlende Abstimmung und zu wenig Zugriff in der Defensive zustande kam.
2. Halbzeit
Wir kamen motiviert aus der Kabine und konnten direkt zwei schnelle Treffer erzielen. Diese Phase zeigte, dass wir durchaus das Potenzial haben, Spiele zu drehen. Doch Verl blieb stabil und antwortete mit eigenen Toren, während wir weiterhin Schwierigkeiten hatten, die gegnerischen Angriffe frühzeitig zu unterbinden.
Trotz aller Bemühungen gelang es uns nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. In der Schlussphase wurde das Spiel hektisch – und genau dort haben wir es nicht geschafft, unser eigenes Spiel aufzuziehen. Eine Disqualifikation auf Seiten von Verl brachte zwar kurz Unruhe ins Geschehen, doch wir konnten daraus keinen Vorteil ziehen.
Am Ende mussten wir uns mit 25:29 geschlagen geben.
Analyse
Auch wenn die Niederlage schmerzt, wissen wir, woran wir arbeiten müssen: Besonders in der Deckung und im Zusammenspiel. Wir haben nur etwa 80 % unserer Leistungsfähigkeit abrufen können – und genau das werden wir in den kommenden Wochen verbessern.
Auf der anderen Seite haben trotzdem großen Kampf gezeigt, mit Tempo mutig nach vorne gespielt und zu keiner Zeit aufgegeben. Die Richtung stimmt – jetzt heißt es, weiter hart arbeiten.

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